Schlafstörungen

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Ein- und Durchschlafstörungen?

Aufgrund ihrer negativen Auswirkungen auf die Gesundheit und Lebensqualität sind Insomnien immer behandlungsbedürftig - zumal sie sich leicht „festsetzen“, d. h. chronisch werden können. Um einer Insomnie entgegenzuwirken, ist zunächst eine gute Schlafhygiene wichtig - also alles, was den gesunden Schlaf fördert bzw. das Ein- und Durchschlafen erleichtert. Dazu gehören ein geregelter Tagesablauf mit möglichst festen Schlafenszeiten, Entspannung und eine passende Schlafumgebung, die weder zu kalt noch zu warm und möglichst geräuscharm sein sollte.

Eine Checkliste für eine gute Schlafhygiene:

  • Auf geregelte Schlafzeiten achten
  • Nicht länger als nötig im Bett liegen bleiben, denn Schlafprobleme können durch zu langes Liegenbleiben verstärkt werden
  • Generell nur bei Müdigkeit ins Bett gehen
  • Der Schlafraum sollte ruhig, abgedunkelt und weder zu kalt noch zu warm sein (ca. 15-18 °C)
  • Die Schlafumgebung angenehm und schlaffördernd gestalten (z. B. durch beruhigende Farben / Bilder)
  • Sich ein angenehmes „Zu-Bett-Geh-Ritual" überlegen – z. B. Revue passieren lassen: „Welches waren die schönsten Momente heute?" o. ä.
  • Kaffee und schwarzen Tee nicht mehr am späten Nachmittag trinken, ab ca. 3 Stunden vor dem Schlafengehen keinen Alkohol mehr
  • Wer generell nicht auf Zigaretten verzichten kann, sollte dennoch nach 19 Uhr nicht mehr rauchen
  • Abends nicht zu schwer essen, sonst kann der Körper nicht entspannen, sondern ist zu sehr mit der Verdauung beschäftigt
  • Mediennutzung vermeiden
  • Wenn man nachts wach wird, helles Licht meiden - dies kann die innere Uhr umstellen

Wenn möglich sollte der Auslöser der Schlafstörung abgestellt werden – doch dies kann schwierig sein. Kommen körperliche oder psychische Erkrankungen als Ursache nicht infrage, kann eine Verhaltenstherapie helfen, langfristig zurück zu einem erholsamen Schlaf zu finden.

Doch oftmals sind Medikamente nötig, um den Kreislauf des schlechten Schlafens möglichst rasch zu unterbrechen. Die Anforderungen an ein „ideales“ Schlafmittel sind dabei hoch - es sollte nachweislich wirksam sein, möglichst wenig Nebenwirkungen aufweisen und zu keiner Tagesmüdigkeit (sog. „Hang-over“) führen. Da oftmals weitere Medikamente eingenommen werden, sollte es im Idealfall keine Wechselwirkungen geben – gerade bei älteren Patienten ist dies ein wichtiges Thema. Neben synthetischen Schlafmitteln, die wegen ihrer Risiken nur kurzzeitig eingenommen werden dürfen, können pflanzliche Schlafmittel eine natürliche, risikoarme Behandlungsalternative bei Schlaflosigkeit sein.

So kann ALLUNA®, das einen einzigartigen Spezialextrakt (Ze 91019) aus Baldrian und Hopfen (beides methanolische Extrakte) enthält, den Schlaf langfristig auf natürliche Weise unterstützen. Die Wirkweise und Effektivität dieses pflanzlichen Schlafmittels wurden anhand einer Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen dokumentiert. Mehr dazu finden Sie in der Rubrik Arzneimittelinformation & Anwendungsgebiete.

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Inhaltsstoffe & Wirkung

Schlaftagebuch

Ein vom Patienten sorgfältig geführtes Schlaftagebuch ist wichtig, um dem Therapeuten notwendige Informationen für die genaue Diagnose und Behandlung der Schlafstörung zu liefern. 

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Selbsttest

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