ALLUNA®

Herkunft & Tradition

Die Inhaltsstoffe in ALLUNA® sind Baldrianwurzelextrakt und Hopfenzapfenextrakt (beide Extrakte methanolisch gelöst).

Der spezielle Baldrian-Hopfen-Extrakt, der für ALLUNA® eingesetzt wird, wurde 1991 in der Schweiz von der Max Zeller Söhne AG, dem Schweizer Phytopharma-Experten, unter dem Namen Ze 91019 entwickelt und bis heute exklusiv produziert. In Deutschland wird das fertige Arzneimittel unter dem Namen ALLUNA® seit 2019 von dem Phytotherapie-Spezialisten Repha angeboten.

Der komplette Herstellungsprozess von ALLUNA® wird vom Anbau der Pflanzen bis hin zum fertigen Produkt sorgfältig überwacht. Das ist entscheidend, um die Qualität, die Wirksamkeit und die Sicherheit von ALLUNA® stets zu gewährleisten. Dabei bilden der fachgerechte Anbau und anschließend die Auswahl der besten Pflanzen die wesentliche Grundlage für die Verarbeitung zum Arzneimittel. Die Rohstoffe für ALLUNA®, Baldrian und Hopfen, werden gemäß den Good Agricultural and Collection Practice (GACP; Gute Praxis für die Sammlung und den Anbau von Arzneipflanzen) produziert. Die arzneilich wirksamen Bestandteile werden mit dem Lösungsmittel Methanol aus den Baldrianwurzeln und den Hopfenzapfen gewonnen. Insbesondere für die Wirksamkeit des Baldrians spielt das Lösungsmittel Methanol eine wichtige Rolle. In einer Untersuchung konnte gezeigt werden, dass nur durch einen Baldrianextrakt, der mittels Methanol aus der Pflanze gelöst wurde, die zur Schlafförderung wichtigen körpereigenen Adenosin-Rezeptoren aktiviert werden7 , (Inhaltsstoffe & Wirkung). Hinweis: Methanol dient ausschließlich als Lösungsmittel für die Gewinnung des Pflanzenextrakts. Das Endprodukt, die Filmtablette, enthält kein Methanol. 

Baldrian

Baldrian ist eine ganzjährige Pflanze, die zu den Baldriangewächsen (Valerianoideae) gehört. Die Pflanze ist weitverbreitet in den gemäßigten Regionen Nordamerikas, in Europa und Asien. Baldrian kann bis zu 2 Meter hoch wachsen. Seine Blätter sind federartig, die Blüten sind weiß bis rosa farbig.

Den meisten Menschen ist der Baldrian durch seine große Anziehungskraft auf Katzen ein Begriff. „Katzenkraut“ wird er deshalb im Volksmund häufig genannt. Weniger bekannt ist, dass der Baldrian dank seines natürlichen Aromas auch in der Küche genutzt werden kann, zum Beispiel als Salat, wie sein Verwandter, der Feldsalat.

Am bedeutendsten ist jedoch seine Verwendung als Arzneimittel. Baldrian ist eine der bekanntesten Arzneipflanzen. Bereits in der Antike nutzten die Menschen die heilsame Wirkung. Damals galt er beinahe als Universalmittel, das sowohl bei der Pest und anderen Seuchen als auch bei Augenerkrankungen, Menstruationsstörungen bis hin zur Epilepsie zum Einsatz kam. In der modernen Medizin macht man sich seine nachgewiesenermaßen beruhigende und schlaffördernde Wirkung zu Nutze. Von den etwa 300 verschiedenen Baldrianarten wird für die Verarbeitung zum Arzneimittel meistens die Art Valeriana officinalis (Echter Baldrian) verwendet. Dafür werden die unterirdischen Teile des Baldrians, also die Wurzel, der Wurzelstock und die Wurzelausläufer, getrocknet und weiterverarbeitet. Sie enthalten unter anderem:

  • ätherisches Öl (Valerianae aetheroleum)
  • sekundäre Pflanzenstoffe: Valepotriate, Sesquiterpene (Naturstoffe, die sich von Isopren ableiten), Lignane (Olivilverbindungen), Flavonoide (viele Blütenfarbstoffe gehören zu den Flavonoiden)
  • Fettsäuren
  • Alkaloide

    Hopfen

    Hopfen (Humulus) ist eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae). Die Pflanze stammt ursprünglich aus Vorderasien. Der Hopfen ist eine Schlingpflanze, die zwischen 3 und 10 Metern hoch werden kann. Bei den Hopfenpflanzen gibt es sowohl männliche als auch weibliche Blüten.

    Hopfen wird bereits seit langer Zeit als Nutzpflanze angebaut. Eine erste Erwähnung findet sich bereits in der Antike. In Deutschland wird Hopfen seit dem 5. Jahrhundert angebaut und genutzt. Die Verwendung des Hopfens beim Bierbrauen ist sicherlich den meisten bekannt. Der Hopfen ist es auch, der dem Bier seine bittere Note verleiht und das Getränk durch seine antibakterielle Wirkung haltbar macht. Seit dem Mittelalter wird Hopfen zudem als Arzneipflanze verwendet. In Kräuterbüchern des Mittelalters wird er als harntreibendes, blutreinigendes und menstruationsförderndes Mittel genannt. Zum Einsatz kamen damals alle Pflanzenteile. So nutzte man die Blätter als Mittel gegen Hautprobleme, die Triebe gegen die Vitamin C Mangel-Krankheit Skorbut und die Samen in der Frauenheilkunde.

    In der modernen Phytotherapie wird Hopfen hauptsächlich als Schlafmittel bei nervös bedingten Einschlafstörungen – oft in Kombination mit Baldrian – genutzt. Dazu werden ausschließlich die getrockneten Blütenstände der weiblichen Hopfenpflanze der Art Humulus lupulus (Echter Hopfen) verarbeitet. Die für seine Wirkung wichtigsten Bestandteile sind: das Harz, das Hopfenbittersäuren (Humulone und Lupulone) enthält, sowie sekundäre Pflanzenstoffe (u. a. Flavonoide), Gerbstoffe und Xantohumol das ätherische Öl, das Hopfenöl, in dem über 150 Einzelwirkstoffe (z. B. verschiedene Terpene) nachgewiesen wurden.

      Das "Dream-Team"

      Baldrian & Hopfen - ein "Dream-Team". Erfahren Sie hier mehr über die Wirkung der beiden bewährten Arzneipflanzen

       

      Inhaltsstoffe & Wirkung

      Schlaftagebuch

      Ein vom Patienten sorgfältig geführtes Schlaftagebuch ist wichtig, um dem Therapeuten notwendige Informationen für die genaue Diagnose und Behandlung der Schlafstörung zu liefern. 

      zum Download des Schlaftagebuchs

      Selbsttest

      Haben Sie das Gefühl, dass Sie unter einer Schlafstörung leiden? Dann machen Sie den Selbsttest! 

       

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