Schlaflosigkeit in unruhigen Zeiten

Mit pflanzlicher Hilfe den Schlaf effektiv fördern - in jedem Alter

Schlafstörungen sind keine Bagatelle. So hat der Weltverband für Schlafmedizin mit dem diesjährigen Weltschlaftag am 20. März erneut darauf aufmerksam gemacht, dass Schlaflosigkeit ein seit Jahren zunehmendes gesellschaftliches Problem ist. Denn inzwischen leidet etwa jeder 10. Erwachsene in Industrieländern an chronischer Schlaflosigkeit (Insomnie)1, von den über 65-jährigen betrifft es sogar die Hälfte2

Die derzeitige Belastungssituation aufgrund des Coronavirus dürfte diese Problematik noch vergrößern. Denn die damit einhergehenden Ängste und Sorgen in der Bevölkerung sind ein typischer Auslöser von nervös bedingten Schlafstörungen. Aufgrund der akuten und langfristigen Folgen von Schlaflosigkeit ist es wichtig, diese frühzeitig zu behandeln. Hierfür kommen, neben einer Verbesserung der Schlafhygiene und verhaltenstherapeutischen Maßnahmen, Arzneimittel infrage. Bei deren Wahl sollte jedoch einiges bedacht werden – insbesondere, wenn die Patienten älter sind: „Ältere Patienten sollten unbedingt beachten, dass synthetische Schlaf- und Beruhigungsmittel, auch wenn sie rezeptfrei erhältlich sind, altersbedingt zu speziellen Problemen führen können“, so Dr. Stefan Noé, Apotheker, Karlsruhe. Pflanzliche Arzneimittel mit wissenschaftlich belegter Wirksamkeit (wie z. B. die Baldrian-Hopfen-Kombination ALLUNA®) bieten aufgrund ihrer guten Verträglichkeit bis ins hohe Alter eine Behandlungsmöglichkeit.
 

Für die Gesundheit und das Wohlbefinden ist es für Menschen jeden Alters unabdingbar, ausreichend und erholsam zu schlafen. Doch dies ist gerade in unruhigen Zeiten schwierig. Für Ältere und Vorerkrankte, die häufig eine ganze Reihe von Medikamenten einnehmen müssen, ist die derzeitige, von der Corona-Pandemie bestimmte Lage besonders belastend. Die speziellen Sorgen und Nöte dieser als Risikogruppe eingestuften Menschen leisten der Entstehung von inneren Unruhezuständen und nervös bedingten Schlafstörungen weiteren Vorschub – ein Teufelskreis, dem es entgegen zu wirken gilt. Denn nicht nur die akuten Folgen der Schlaflosigkeit wie Erschöpfung, Konzentrationsschwäche und Gedächtnisprobleme beeinträchtigen die Menschen, die von einer Schlafstörung betroffen sind. Langfristig steigt auch das Risiko für z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus, Depressionen und schweres Übergewicht, wie Prof. Dr. Göran Hajak, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Klinikum Bamberg betont. Schlafstörungen beeinträchtigen zudem das Immunsystem, was insbesondere in Zeiten erhöhter Ansteckungsgefahr ein Problem darstellt. Schlafhilfen, die schonend wirken, ohne den Organismus zusätzlich zu belasten, können hier Abhilfe schaffen.

 

Wirksame und verträgliche Schlafhilfen sind gefragt

Um auch in unruhigen Zeiten zurück zu einem erholsamen Schlaf zu finden, ist es wichtig, dass ein Schlafmittel wirksam und zugleich gut verträglich ist - insbesondere für ältere und vorerkrankte Patienten, die häufig mehrere Medikamente einnehmen müssen. So weisen z. B. Benzodiazepine Wechselwirkungen mit vielen anderen Arzneimitteln auf. Wer mehrere Medikamente einnimmt, bei dem steigern Benzodiazepine das Wechselwirkungsrisiko. Bei älteren Patienten können sie zudem das Sturzrisiko erhöhen. Letzteres gilt auch für die bislang verschreibungsfreien Antihistaminika Diphenhydramin und Doxylamin, die laut Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in Zukunft rezeptpflichtig werden sollen3. „Auch bei der Wahl eines verschreibungsfreien Schlafmittels sollten insbesondere ältere Patienten fachlichen Rat einholen“, empfiehlt Noé daher. 

 

Natürliche Unterstützung des Schlafprozesses bis ins hohe Alter

Wissenschaftliche Untersuchungen konnten zeigen, dass das pflanzliche Einschlafmittel ALLUNA® mit dem Baldrian/Hopfen-Spezialextrakt (Ze 91019) den Schlaf auf ähnliche Weise fördert wie die beiden körpereigenen Müdemacher Adenosin und Melatonin4,5,6. Den, in ALLUNA® in besonders hoher Zahl vorhandenen, Schlaflignanen kommt hierbei eine entscheidende Bedeutung zu7. Außerdem ergänzen sich die Baldrian- und Hopfenbestandteile des Spezialextraktes in ihrer schlaffördernden Wirkung5,6. Patienten können daher schneller einschlafen, so besser durchschlafen und erholt aufwachen8-11 - ganz ohne Tagesmüdigkeit („Hang-over“)12. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind nicht bekannt. Das pflanzliche Arzneimittel ist für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene mit nervös bedingten Einschlafstörungen bis ins hohe Alter geeignet – insbesondere auch zur Langzeitanwendung und generell für Patienten, die mehrere Medikamente einnehmen. 

 

Referenzen

  1. Ohayon M.M. et al. Epidemiology of insomnia: what we know and what we still need to learn. Sleep Med Rev 6: 97–111 (2002)
  2. https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/stoerungen-erkrankungen/schlafstoerungen/besonderheiten-im-alter/#c573
  3. https://www.bfarm.de/SharedDocs/Downloads/DE/Arzneimittel/Pharmakovigilanz/Gremien/Verschreibungspflicht/82Sitzung/anlage8.pdf?__blob=publicationFile&v=2 (PDF)
  4. Borbély A.A. A Two Process Model of Sleep Regulation. Human Neurobiol 1: 195-204 (1982)/ Borbély A.A. et al. The Two-Process Model of Sleep Regulation: A Re-appraisal. J Sleep Res 25: 131–143 (2016)
  5. Schellenberg R. et al. The fixed combination of valerian and hops (Ze 91019) acts via a central adenosine mechanism. Planta Med 70: 1-5 (2004)
  6. Butterweck V. et al. Hypothermic effects of hops are antagonized with the com-petitive melatonin receptor antagonist luzindole in mice. J Pharm Pharmacol 59: 549-552 (2007)
  7. Schumacher B. et al. Lignans isolated from valerian: identification and character-ization of a new olivil derivative with partial agonistic activity at A1 adenosine receptors. J Nat Prod 65: 1479-1485 (2002)
  8. Koetter U. et al. A Randomized, Double Blind, Placebo-Controlled, Prospective Clinical Studyto Demonstrate Clinical Efficacy of a FixedValerian Hops Extract Combination (Ze 91019) in Patients Suffering from Non-Organic Sleep Disorder. Phytother Res 21: 847-851 (2007)
  9. Notter D. et al. Efficacy and Safety of a Valerian-Hops Combination-Preparation in Different Sleep Disorders. Phytotherapy 3: 9-13 (2003)
  10. Füssel A. et al. Effect of a fixed valerian-Hop extract combination (Ze 91019) on sleep polygraphy in patients with non-organic insomnia: a pilot study. Eur J Med Res 5: 385-390 (2000)
  11. Lataster M.J., Brattström A. The Treatment of Patients with Sleep Disorders. no-tabene medici 4: 182-185 (1996)
  12. Kammerer E. et al. Influence of a hops-valerian combination on performance abi¬-lity and traffic safety. Der Bay Int 3: 32-36 (1996)
     

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